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Kürzliche Updates auf Gestern & Vorgestern 01

Aktualisiert: Juni 16

Mit der Erforschung der Ahnen ist man nie fertig. Ich finde immer wieder neue Quellen, Fotos oder Anhaltspunkte. Auch durch das Erforschen der Geschwister oder Eltern, finde ich immer wieder neue Informationen über meine Vorfahren. Daher fasse ich in diesem Beitrag die letzten Veränderungen meiner bereits beschriebenen Vorfahren zusammen.

3. Oktober 2019


Als Lehrer in der Hölle des ersten Weltkrieges: Eugen Kemmner


Es gibt bisher leider auch beim Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge keine Hinweise zur Grablage von Eugen. Dieser hat jedoch nach meiner Anfrage zu Eugen eine Anfrage an das Bundesarchiv Berlin gerichtet, wo die Unterlagen über die Angehörigen der deutschen Wehrmacht liegen. Von dort soll ich eine Vermisstenregistrierung oder eine Grablageermittlung erhalten. Vielleicht findet sich das Grab von Eugen ja doch nach über 100 Jahren noch.


Kurzes Familienglück: Anna & Wilhelm Kemmner


Der Volksbund Deutscher Kriegsgräberfürsorge hat mir wertvolle Unterlagen über Wilhelms Grablage gesendet. Mit der Kenntnis, dass Wilhelm in einer Württembergischen Einheit war, wurden die sogenannte Totenkartei nach ihm durchforstet. Hier ist angegeben, dass er zuletzt der 2. Batterie des Reserve-Feldartiliere-Regiments Nr. 54 angehörte. Mit diesen Angaben hat der Volksbund in den Kriegsstammrollen gesucht.

Die Kriegsstammrollen beschreiben Wilhelms Tod wie folgt: "Unteroffizier Kemmner am 21.05.1917, 6 Uhr N. (...) ca. 4 km hinter Pont Faverger durch Granatschuss in die Brust, Rücken, linker Arm und linker Fuß schwerverwundet in die Krankensammelstelle Rheinlager, am 21.05.17 gestorben, am 22.05.17 beerdigt im Friedhof Rheinlager. Grab auf inliegender Skizze." (Landesarchiv Baden-Württemberg).

Der Volksbund weist jedoch auch darauf hin, dass die in diesem Raum gefallenen und bestatteten deutschen Soldaten nach dem Krieg durch den französischen Gräberdienst unter anderem auf den deutschen Soldatenfriedhof Berru umgebettet wurden. Da Wilhelm auf dem Friedhof Rheinlager bereits in einem Massengrab bestattet wurde, wurde er mit großer Wahrscheinlichkeit auch auf den Soldatenfriedhof Berru als Unbekannter in einem Kameradengrab bestattet.

Um eine würdige Gedenklösung für Wilhelm zu finden, hat der Volksbund Wilhelm im virtuellen Gedenknamenbuch der Kriegsgräberstätte Berru aufgenommen. Einen entsprechenden Auszug habe ich bestellt.





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